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Aktuelle Situation in Afrika

Kinderreichtum - Bildungsnotstand  - Mangel an Schulbildung - Analphatentum - Arbeitslosigkeit


Die aktuelle Situation Schwarz-Afrikas

Sehr oft wird uns die Frage gestellt, warum helfen Sie in Afrika? In Deutschland sind doch auch immer mehr Menschen von Armut bedroht.

Diese Frage kann nur jemand stellen, der noch nie in Afrika war und die dort herrschende Armut noch nie erlebt hat. Bei allen Menschen, die Afrika aus eigener Anschauung kennen, finden wir großes Verständnis und  Anerkennung.

Die in Deutschland schleichend zunehmende Armut, ist bedauerlicherweise real und in einem reichen Land wie Deutschland eigentlich ein Skandal. Es gibt  aber elementare Unterschiede in der Situation armer Menschen in Deutschland und in Ländern Afrikas.

Während es bei uns sehr viele Sozialleistungen, eine hervorragende medizinische Versorgung, Hilfe und Unterstützung für jeden gibt, sind in den meisten Ländern Afrikas viele Menschen völlig auf sich allein gestellt und der tägliche Kampf ums Überleben ist im wahrsten Sinne sehr oft Realität.

Klimaextreme und ihre Folgen

Der afrikanische Kontinent leidet unter den größten Klimaextremen aller Kontinente. Der Kontinent wird als einziger vom nördlichen Wendekreis des Krebses, vom Äquator und vom südlichen Wendekreis des Steinbocks durchkreuzt. Die Klimaextreme mit lang anhaltenden Trockenzeiten werden durch die fortschreitende Klimaerwärmung zukünftig noch verstärkt werden. Die Wüsten dehnen sich ständig weiter aus und wo der Regen jahrelang ausbleibt, ist eine sinnvolle und ertragreiche Landwirtschaft nicht möglich.

Die Folgen des Kolonialismus sind noch nicht überwunden

Trotz der langen, seit Ende des Kolonialismus, vergangenen Zeit leidet der Kontinent immer noch unter ihren Folgen. In vielen Ländern herrschen heute schwierige, ethnische Situationen durch die willkürliche Grenzziehung  der Kolonialmächte und es gibt  auch 60 Jahre nach der Unabhängigkeit in vielen Ländern noch keine stabile Demokratie.

Die Herrschaft der Kolonialstaaten wurde sehr oft durch einheimische Despoten oder Diktatoren abgelöst, die nicht das Wohl des Volkes, sondern nur das eigene oder das Wohl ihres eigenen Clans im Sinne hatten und auf ihre Weise die Ausbeutung bzw. Ausplünderung der Länder fortführten.

Korruption verhindert eine wirtschaftliche Entwicklung

Die wenigen verantwortungsbewussten Staatsmännern wurden von Militärputschen und Militärregimen hinweggefegt. Der kalte Krieg zwischen Ostblock und Westmächten, erlaubte es mit Waffengewalt an die Macht gekommenen Cliquen, mit Hilfe von westlichen oder östlichen Waffen, Geldern und Militärberatern zu regieren.

Das Nationalgefühl der meisten Afrikaner für „meinen Staat“ blieb deshalb unterentwickelt. Sie begriffen den Staat und seine Repräsentanten als ihre Feinde, die man mit allen Mittel schädigen und bekämpfen musste.

Als Folge ist bis heute, der schlimmste Feind der wirtschaftlichen Entwicklung, die in allen Gesellschaftsgruppen vorherrschende, Korruption. Nicht nur die regierenden Clans sind korrupt, sondern die ganze Bevölkerung, die immer hohe Erwartungen an die nächste Regierung hat, aber ihr jede Unterstützung z.B. mit dem Bezahlen von Steuern, verweigert.

Schlimmste Folgen hat die Korruption aber, wenn von korrupten Regierungsbeamten, Ländereien, Schürfrechte für Bodenschätze und landwirtschaftliche Nutzflächen an ausländische Konzerne „verscherbelt“ werden und die Bevölkerung, die Kleinbauern oder Bewohner der Regionen von der eigenen Regierung und Polizeimacht vertrieben werden.

Im Korruptionswahrnehmungsbericht (CPI) von Transparancy International belegen deshalb alle Länder Afrikas hohe Ränge, Ghana Rang 64, Südafrika Rang 69, Uganda Rang 130 und Guinea Rang 154 von insgesamt 174 Rängen.



Wasser wird mit Kanistern von weit heran geschleppt               Kinder in ländlichen Regionen sind sehr arm

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